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18 (1851) Anna von Geierstein
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Allgemeinen die Aufmerksamkeiten Rudolph Donnerhügel'seher zurückwies, denn ermuthigte; oder daß sie sich dieselbengefallen ließ, ohne dazu aufzumuntern, wo es unhöflich gewe-sen wäre, sie völlig abzulehnen. Schickte das sich also fürihn, sich auf ihren geheimen Gang zn drängen, der freilichnach Zeit und Ort sonderbar war, den sie aber gerade ausdiesem Grunde noch mehr vor Einem geheim zu halten wün-schen mußte, der ihr unangenehm war? Und wenn RudolphKenntniß von Etwas besaß, dessen Verheimlichung das Mäd-chen wünschte, war es dann nicht möglich, daß er hieraus fürAnträge Vorthcil ziehen konnte, die sonst nicht angenommenworden wären?

Als diese Gedanken sich ihm aufdrängten, stand Arthurstille und richtete seine Augen auf das Dickicht, von dem erjetzt kaum dreißig Ellen entfernt war; und ob er es gleichmit all' der strengen Genauigkeit durchforschte, welche seineUngewißheit und Aengstlichkeit verlangte, trieb es ihn dochgewaltig an, den klügsten Ausweg zu ergreifen, zu seinen Ge-fährten zurückzugehen und Rudolphen zu berichten, daß ihnseine Augen getäuscht hätten.

Während er aber noch unentschieden war, ob er vor- oderrückwärls gehen sollte, wurde der Gegenstand, den er gesehen,abermals am Rands des Dickichts sichtbar und trat geradeauf ihn zu- Er trug, wie bei einer früheren Gelegenheit,genau die Kleidung und Gestalt Anna's von Geierstein. DieseErscheinung denn die Zeit, der Ort und das Plötzlichederselben machten sie eher zu etwas Scheinbaren; als Wirk-lichem erregte in Arthur eine Ueberrasckning, die bis zumEntsetzen stieg. Die Gestalt ging innerhalb einer Speers-länge an ihm vorüber, ohne daß er sie anrief und ohne daßsie das leiseste Erkennungszeichen gab. Sie wendete sich rechts