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keit geleitet und auf hohe Unternehmungen gelenkt werdenmuß/'
Der Schweizer wollte durch diese Bemerkungen wahr-scheinlich die Neugier des Fremden erregen. Ader dem Eng-länder stand das Bild, der Blick und die Gestalt Anna's vonGeierstein, wie sie in den stillen Stunden seiner Wache anilnn vorbeiging, so beständig vor de» Augen, daß er nichtgerne auf ein Gespräch eiugehen konnte, welches dem Gegen-stand, der ihn beschäftigte, völlig fremd war. Er zwang sichindessen zu der höflichen Erwiederung, er zweifle nicht daran,daß seine Achtung für die Schweizer, sowohl alte als junge,immer zunehmen werde, je mehr er die Nation kennen lerne.
Dann schwieg er; und Donnerhiigel, den es vielleichtverdroß, daß es ihm nicht gelungen war, seine Neugier an-zuregen, ging ebenfalls schweigend neben ihm her. Unterdessenüberlegte Arthur bei sich selbst, ob er seinem Begleiter denUmstand mitlheilen solle, der seinen eigenen Geist in Anspruchnahm, und ob er hoffe» dürfe, der Vetter Anna's von Geier-stein, der alte Freund ihres Hauses, werde einige Aufklärungdarüber geben können. Aber er fühlte in sich eine unüber-windliche Abneigung, mit dem Schweizer über Etwas zu re-den, was Anna betraf. Daß Rudolph sich um ihre Gunstbewarb, konnte nicht wohl bezweifelt werden; und ob Arthurgleich, wen» man ihm die Frage vorgelegt hätte, im Allge-meinen allen Ansprüchen in dieser Beziehung hätte entsagenmüssen, so konnte er doch den Gedanken an die Möglichkeiteines glücklichen Erfolgs für seinen Nebenbuhler nicht ertra-gen und hätte ihn nicht einmal gerne ihren Namen aus-sprechen gehört.
Aus dieser geheime» Reizbarkeit war es vielleicht herzu-leiten, daß Arthur, ob er sich gleich alle Mühe gab, die