162
Anstrengungen, als einer von den Bergbewohnern, derenGenosse er für jetzt war. Er zauderte daher auch nicht einenAugenblick; wahrend er aber die geborgte Partisane dem tra-gen Sigmund zurückgab, der gähnend und sich dehnend daherkam, wie Einer, der gerade im tiefsten und süßesten Scblum-mer unwilltvmmenerweife unterbrochen worden ist, erklärteer Rudolph, daß er noch immer entschlossen sei, sein Streif-geschäft mitzumachen. Sogleich vereinigten sich auch die klebri-gen von der Runde mit ihnen, und unter diesen Rüdiger,der älteste Sohn des Landammanns von Unterwalden. Alssie unter der Führung des Berner Kämpen den Saum desWaldes erreicht hatten, befahl Rudolph drei von ihnen Rü-diger Biedermann zu begleiten.
„Du wirst deine Runde auf der linken Seite machen,"sagte der Berner. „Ich will rechts hin ziehen — sieh, daßdu immer eine gehörige Aussicht behältst und wir uns glück-lich am bestimmten Ort treffen. Nehmt einen von den Hun-den mit. Ich will den Wolffänger behalten, der auf einenBurgunder so gut anschlägt als aus einen Bären."
Rüdiger setzte sich mit seiner Avtheilung der empfangenenWeisung gemäß nach links hin in Bewegung; Rudolph schickteeinen seiner Leute voraus, einen andern ließ er hinten dreingehen und befahl dem dritten, ihm und Arthur Philipson zufolgen, der auf diese Art einen Theil der Haupttruppe derRunde ausmachte. Dem, der sie unmittelbar begleitete, wardangedeutet, er solle sich in einer Entfernung halten, die ihnenFreiheit der Unterhaltung gewähre, und dann wendete sichRudolph an den Engländer mit der Vertraulichkeit, die ihreneue Freundschaft erzeugt hatte. — „Nun, König Arthur,was denkt die Majestät von England von der Schweizer Ju-gend? Meinst du, sie könnten einen Dank im Turnier ge-