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aus dieser Abgezogenheit und brachte ihm seine Pflicht undihre Wicktigkeit für seinen Vater und die Reisegefährtendesselben ins Gedächtniß zurück. Arthur stellte sich auf dieNothbrücke, wo am besten Widerstand geleistet werden konnte,und wandte Auge und Ohr auf die nahende Gefahr. DaSGeränfch von Waffen und Fußlrikken kam näher, Speere undHelme rückten heran und blitzten im Mondschein. Aber diestattliche Gestalt Rudolph Donnerhügels, der vorausging,war leicht zu erkennen und kündigte unserer Schildwache dieRückkehr der Streifwache an Als sie der Brücke näherkamen, fand das Anrufen, das Auswechseln von Zeichen undGegenzeichen, welches bei solchen Gelegenheiten gewöhnlichist, in bergebrachter Weise stakt; und als Rudolphs Abthei-lung einer hinter den andern ins Schloß zogen, befahl erihnen, ihre Kameraden zu wecken. Mit ihnen wollte er dieRunde erneuern und durch einen derselben Arthur Philipsonablöseu lassen, dessen Wache auf der Brücke jetzt beendigt war.Solches bekräftigte der tiefe Glockenklang auf dem fernenMünster in Basel, der mit seinem düstern Ton über Felderund Wälder hin verkündete, daß Mitternacht vorüber sei.
„Und nun, Kamerad," fuhr Rudolph gegen den Englän-der fort, hat dich die kalte Luft und die lange Wache be-stimmt, zu Tisch und Belt zurückzugehen, oder hegst du nochdie Absicht unsere Runde mitzumachen?"
Eigentlich wäre Arthur am liebsten da geblieben, wo erwar, um die Rückkehr Annas von Geierstein von ihrem ge-heimuißvollen Ausflug abzuwarten. Cs ließ sich indessen hie-für nicht leicht eine Ausrede finden und er hatte keine Lust,dem übermüthigeu Donnerhügel den geringsten Verdacht ein-zuflvßen, als sei er weniger kräftig und abgehärtet gegenAnna v. Gelerstein i. 11