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liche Gestalt konnte eine Täuschung der Singen oder eine vden seltsamen Erscheinungen sein, von welchen es in allenLändern so viel Erzählungen gab und von denen die Schweizund Deutschland, wie Arthur wohl wußte, ihren vollen Antheilhatten. Die unerklärbaren Gefühle, welche ihn abhiclten, dasMädchen anzuredcn, werden leicht durch die Vermuthung er-klärt, daß sein sterblicher Körper vor einem Zusammentreffenmit einem Wesen von anderer Art zurückbebte. Der Beamtevon Basel hatte auch einige Aeußerungen fallen lassen, diedahin deuteten, daß das Schloß Besuchen von Wesen auseiner andern Welt ausgesetzt sei. Obgleich aber der Englän-der von dem allgemeinen Glauben an Geistererscheinungeilnicht völlig frei geblieben war, so hatten ihn doch die Unter-weisungen seines Vaters, eines Mannes von großer Uner-schrockenheit und vorzüglichem Verstände, gelehrt, nur imäußersten Nothfall etwas auf übernatürliche Einmischung zu-rückzuführen, was auf gewöhnlichem Wege erklärt werdenkonnte. Er entschlug sich also ohne Mühe einiger Anwand-lungen abergläubischer Furcht, die sich einen Augenblick mitseinem nächtlichen Abentheuer verbanden. Zuletzt beschloß erjede beunruhigende Muthmaßnng über diesen Gegenstand zuunterdrücken und entschlossen, wenn nicht geduldig, die Rück-kehr der schonen Erscheinung abzuwarten, weil dadurch alleinmöglicherweise Licht auf das ganze Geheimniß geworfen wer-den konnte, wenn es auch nicht vollständig erklärt wurde.
Seine Absicht stand also fest; er ging auf seinem Postenauf und ab, die Augen auf den Theil des Waldes gerichtet,wo er die geliebte Gestalt hatte verschwinden sehen, und ver-gaß für jetzt, daß seine Wache einen anderen Zweck habe,als ihre Rückkehr zu beobachten. Ein entfernter Laut ausdem Walde, wie Las Rasseln von Rüstungen, erweckte ihn