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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Ich bin allerdings ein Fremder," versetzte Arthur,aberein Fremder, der Eure Gastfreundschaft genossen hat und also,so lange er bei Euch ist, einen Antheil an Euren Mühen undGefahren als ein Recht anspricht."

Sei's also," sagte Rudolph Donnerhügel.Ich werdemeine» ersten Rundgang zu der Stunde beendigt haben, wenndie Schildwachen am Schloß abgelöst werden und bereit ste-hen, ihn in Eurer guten Gesellschaft wieder zu beginnen."

Einverstanden," sagte der Engländer.Und jetzt willich ans meinen Posten, denn ich vermuthe, Siegmund schiltschon auf mich, als hätte ich mein Versprechen vergessen."

Sie eilten mit einander an das Thor, wo Siegmundgerne seine Waffe und Wache dem junge» Pkilipsvn übergab.Er bestätigte dadurch die Ansicht, die man von ihm hegte, daßer nämlich der Trägste und Feigste in der Familie Geiersteinsei. Rudolph konnte sein Mißvergnügen nicht unterdrücken.

Was würde der Landammann sagen," fragte er,wenner sähe, wie Lu so ruhig Posten und Partisane einem Frem-den abtrittst?"

Cr würde sagen, ich habe Recht gehabt," antwortete derjunge Mann, keineswegs erschrocken;denn er ermahnt unsimmer, den Fremden in Allem seinen eigenen Weg gehen zulassen; und der Engländer Arthur steht auf der Brücke nachseinem eigenen Wunsch und ohne mein Begehren. Daher,guter Arthur, da du warmes Stroh und einen gesundenSchlaf gegen kalte Luft und Hellen Mondschein wegwerfenwillst, heiße ich dich von ganzem Herzen willkommen. Hört,was Euch obliegt. Ihr müßt Alle aufhalten, die hereinkom-men oder hereinzukommen versuchen, bis sie das Losungswortgeben. Sind es Fremde, so müßt Ihr Lärm machen Solchevon unseren Freunden, die Ihr kennt, dürft Ihr hinausgehen