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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
Seite
150
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Lebens und die Schwächen der Menschheit sein, als Blei oderEisen!"

Arthur erwiederte im selben Tone:Ich war einige Zeitder Gast des Lankamnianns und habe keine Proben von solchstrenger Mannszucht gesehen."

Jbr seid ei» Fremder," sagte der Schweizer,und deralte Man» besitzt zu viel Gastfreundlichkeit, uni Euch demgeringsten Zwang zu unterwerfen; überdies seid Ihr ein Frei-williger, welchen Antheil Ihr auch an unseren Jagdzügen oderkriegerischen Obliegenheiten zu nehmen Lust habt und wennich Euch also bitte, mit mir draußen um den ersten Hahnen-schrei spazieren zu gehen, so thue ich das bloß für den Fall,daß dies Euer eigener Wunsch ist."

Ich betrachte mich für jetzt als unter Eurem Befehl ste-hend," sagte Philipson;aber, um keine weitere Complimentezu machen, will ich mich beim Habnenschrei von meinem Postenbei der Zugbrücke ablösen lassen und dann wird es mir an-genehm sein, denselben mit einem größeren Ganz zu ver-tauschen."

Macht Ihr Euch damit nicht mehr Mühe und wahr-scheinlich unnöthiges Geschäft, als Euren Kräften angemessenist?" fragte Rudolph.

Nicht mehr, als Ihr," sagte Arthur,der Ihr Euch bisMorgens keine Ruhe gönnen wollt."

Recht," antwortete Donnerhügel,aber ich bin einSchweizer."

Und ich," erwiederte Arthur schnell,bin ein Engländer."

Ich habe das, was ich sagte, nicht so gemeint, wie IhreS aufnehmet," sagte Rudolph lachend;ich meinte bloß, ichsei bei diesem Geschäft mehr betheiligt, als Ihr sein könnt,da Ihr der Sache fremd seid, die uns persönlich angeht."