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Kosten von Fremden leben, die sich schämen uns anders alsverstohlcnerweise anzuerkennen."
„Noch etwas, mein werther Herr," sagte der Stellver.treter der Baseler — „Ihr habt ein Mädchen im Gefolge,Eure Tochter, wie ich vermuthe. Wo Ihr hingeht, findetsich selbst für Männer nur schlechte Bequemlichkeit; sie ist fürFrauen wenig besser, aber was wir thun konnten, um dieSache so gut als möglich herzurichten, ist geschehen. Lieberjedoch laßt Eure Tochter mit uns nach Basel zurückgehen;meine Fra» wird ihr bis morgen früh Mutter sei» und ich willsie dann sicher in Euer Lager bringen. Wir habe» versprochen,de» Männer» der Eidgenossenschaft unsere Thore zu verschließen,von den Frauen ist nichts erwähnt worden."
„Fhr seid schlaue und spitzfindige Leute, Ihr Männervon Basel," antwortete der Landammann, „aber wißt, seitdemdie Helvetier dem Cäsar entgegen zogen, bis auf die heutigeStunde, haben die Frauen im Schweizerlande beim Drangder Gefahr ihren Aufenthalt im Lager ihrer Väter, Brüderund Männer gehabt und keinen andern Schutz gesucht, alsden sie im Muthe ihrer Verwandten finden konnten. Wirhaben Männer genug, unsere Weiber zu schützen; meineNickte wird bei uns bleiben und sich das Loos gefallen lassen,das der Himmel über uns verhängt "
„So lebet wohl, würdiger Freund!" sagte der Beamtevon Basel, „es ist mir leid, daß ich mich so von Euch tren-nen muß, aber Las schlimme Schicksal will es so. JenerWiesenweg wird Euch zu dem alten Jagdsitz führen und derHimmel möge Euch dort eine ruhige Nacht verbringen lassen;denn abgesehen von anderen Gefahren, sagen die Leute, dieRuinen haben keinen guten Namen. Wollt Ihr Eurer Nichte