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rcits durch wiederholte Siege erfahre», daß sein kühnes Fuß-volk der Blüthe der Ritterschaft nicht nur gewachsen, sondernüberlegen wäre, während man bisher in Europa die letzterefür den Kern aller Heere gehalten hatte. Aber die Maßre-geln Karls, welchem das Schicksal den verschlagensten undstaatSklugsten Monarchen seiner Zeit entgegengestellt, wurdenimmer durch Leidenschaft und Laune, nicht von verständigerBerücksichtigung der Umstände eingegeben. Hochmüthig, stolzund rücksichlelos, doch nicht ohne Ehrgefühl und Etelmuth,verachtete und haßte er das, was er den elenden Bund derHirten und Schäfer und einiger Städte nannte, die haupt-sächlich vom Handel lebten. Anstatt den Schweizer-Kantonengleich seinem listigen Feinde zu schmeicheln oder ihnen Lochkeinen Scheinvvrwand zum Hader zu geben, ließ er keine Ge-legenheit vorbei, die Geringschätzung und Verachtung an denTag zu legen, mit der er ihren emporkommenden Einstußbetrachtete. Er verbarg keineswegs, daß ihn insgeheim ge-lüste, an ihnen Narbe zu nehmen für die Menge edel» Blu-tes, welches sie vergossen. Er wollte die wiederbolten Erfolgewett machen, welche sie gegen ihre Lehensherren davongetra-gen und glaubte sich dazu bestimmt, diese zu rächen.
Die Besitzungen des Herzogs von Burgund im Elsaßgaben ihm manche Gelegenheit, seinem Verdruß über denBund der Schweizer den Lauf zu lassen. Das Schlößchenund Städtchen Ferelte, das zwei bis drei Meilen von Baselliegt, diente als Zwischenplatz des Handels von Bern undSvlotburn, den zwei Hauptstädten der schweizerischen Eidge-nossenschaft. Dahin legte der Herzog einen Statthalter oderVogt, der auch die Einkünfte verwaltete und bloß zur Plageseiner republikanischen Nachbarn da zu sein schien.
Archibald von Hagenbach war ein deutscher Ritter, dessen