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Höhe, gehorchte ihr aber alsbald, wich den jungen Lenken, dievorausgingen, aus und kam zu dem Landammann und Phi-lipson auf einem Umweg durch das Gehölz.
„Mein würdiger Freund und Gast will mit dir reden,Anna," sagte der Landammann, sobald die Morgengrüße auS-getauf^t waren. Das Schweizerkind ward rokh an Stirnund Hals, als Philipson mit einen, Anstand, der über seinenStand zu gehen schien, sie folgendermaßen anredete:
„Es geschieht uns Kaufleuten manchmal, meine schöne,junge Freundin, daß wir unglücklich genug find und für denAugenblick nicht hinreichende Mittel besitzen, um unsere Scbnl-Len zu bezahlen; aber der wird unter uns für den nieder-trächtigsten Menschen gehalten, der sie nicht anerkennt. Neh-met daher den Dank eines Vaters an, dem Euer Muth erstgestern den Sohn von Vernichtung gerettet und den EureKlugheit denselben diesen Morgen aus einer großen Gefahrbefreit hat. Kränket mich nicht dadurch, daß Ihr Euch wei-gert, diese Ohrringe zu tragen," fuhr er fort, indem er einkleines Juwelenkästchen hervvrlangte und es unter'». Sprechenaufmachte, sie sind freilich nur von Perlen, aber man hat sienicht zu schlecht gefunden für die Ohren einer Gräfin."
„Sie würden also," sagte der alte Landammann, „aneinem Schweizermädchen von Unterwalden nicht an ihre»,Platze sein, denn das und nichts Anderes ist meine Nichte,so lange sie in meiner Abgeschiedenheit wohnt. Mich dünkt,guter Meister Pbilipson, Ihr zeigt weniger Klugheit als ge-wöhnlich, wenn Ihr den Werth Eurer Geschenke gegen denRang derer abmesset, denen Ihr sie gebet; auch solltet IhrEuch als Kaufmann erinnern, daß große Belohnungen EurenGewinn vermindern."
„Laßt mich Euch um Verzeihung bitten, mein guter Wirth,"