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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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antwortete der Engländer,nnd mich erwiedern, Laß ich we-nigstens mein eigenes Bewußtsein von der Verpflichtung, diemich drückt, zu Rathe gezogen und unter den Sachen, die zumeiner freien Verfügung stehen, das ausgesucht habe, wasmeiner Meinung nach am besten meine Erkenntlichkeit aus-Lrücken würde. Ich hege das Vertrauen zu dem Gastfreund,den ich bisher so gütig gefunden, er werde dies junge Mäd-chen nicht verhindern anzunehmen, was am Ende nicht sounpassend ist für den Rang, in welchem sie geboren wurde.Ihr beurtheilt mich unrecht, wen» Ihr mich für fähig haltet,mir oder Euch dadurch ein Unrecht zu thun, daß ich Jemandein Andenken von mehr Werth anbiete, als ich mit Leichtigkeitentbehren kann."

Der Landammann nahm das Iuwelenkästchen in die Hand.

Ich habe," sagte er,immer eine Abneigung gegen Putz-sachen und Edelsteine gehabt, die uns täglich mehr von derEinfachheit unserer Aeltern abbringen. Und doch," fügte ermit gutmüthigem Lächeln hinzu und hielt einen der Ohrringefest an das Gesicht seiner Verwandten,der Schmuck stehtden Dirnen außerordentlich gut und man sagt, sie habenmehr Freude daran, solchen Tand zu tragen, als grauhaarigeMänner begreifen können. Du hast, liebe Anna, ein größeresVertrauen in wichtigeren Angelegenheiten verdient und soüberlasse ich deinem eigenen Verstand zu entscheiden, ob dudas köstliche Geschenk unseres guten Freundes annehmen undtrage» willst oder nickt."

Da dies Euer Wille ist, mein bester Freund und Vet-ter," sagte das junge Mädchen und wurde dabei wieder roth,so will ich unser» geschätzten Gast nicht betrüben und daszurückweisen, was er so ernstlich von mir angenommen zusehen wünscht; aber mit seiner Erlaubniß, guter Oheim und