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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Vetter, ick, glaube, der Hügel von Buttishvlz wäre schwerlichso groß geworden,"

Vetter Rudolph," sagte der Landammann, dessen Stirnesich geglättet hatte bei den Reden seines Vetters,ich habedich stets für eben so edel gehalten, als du unbesonnen undhändelsüchtig bist. Und Ihr, meui junger Gast, könnt Euchdarauf verlassen, daß der Streit sich unmöglich erneuern kann,wenn ein Schweizer sagt: er ist vorbei. Wir sind nicht wiedie Männer in den östlichen Tkälern, welche die Rache näh-ren, als wäre sie ihr Lieblingskind. Gebt Euch jetzt dieHände, meine Kinder und laßt uns die tolle Fehde vergessen."

Hier ist meine Hand, wackerer Fremdling," sagte Don-nerhügel,du hast mich einen Fechterkunstgriff gelehrt undwenn wir unser Frübstück eingenommen haben, so wollen wirmit Eurer Erlaubniß in den Wald, wo ich Euch ein Waid-mannsstückchen dagegen zeigen will- Wenn Euer Fuß halbso viel Erfahrung hat, als Eure Hand und wie Euer Augeeinen Theil von der Festigkeit Eures Herzens gewonnen hat,so werdet Ihr nickt viel Jäger finden, die's Euch gleich thun."

Arthur nahm mit all dem schnellen Vertrauen der Ju-gend bereitwillig einen so offenherzigen Vorschlag an, undehe sie das Haus erreichten, waren verschiedene Gegenständeder Jagd eifrig und mit so viel Herzlichkeit besprochen, alsob keine Störung ihrer Eintracht statt gesunden hätte.

So ist's Recht," sagte der Landammann.Ich bin stetsbereit, der tollköpfigen Heftigkeit unserer Jünglinge zu ver-geben, wenn sie nur männlich und offen sind bei der Versöh-nung und das Herz auf der Zunge tragen, wie ein rechterSchweizer thun sollte."

Die beiden Jünglinge hätten aber schlimme Arbeit ma-chen können," sagte Philipson,wenn Ihr nickt etwas von