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Mütze, in deren Futter eine dünne Stahlhaube eingenähtwar, so daß es ohne Verletzung abging. Rudolph sprang aufund erneuerte den Kampf mit unverminderter Wnth, obgleich,wie es dem junge» Engländer schien, mit etwas kürzeremAthem und vorsichtigeren Streichen.
Sie stritten noch immer mit gleichem Glück, als einefurchtbare Stimme das Rasseln der Schwerter übertvnte, wiedas Gebrüll des Wassers, und in befehlendem Tone rief:„Bei Eurem Lebe», haltet inne!"
Die beiden Kämpfer ließen ihre Sclnverter sinken undvielleicht war es ihnen nicht leid, daß ein Streit unterbrochenwurde, der ohne eine solche einen tvdtlichen Ausgang hättenehmen müssen. Sie sahen sich um und der Landammannstand vor ihnen, die breite und ausdrucksvolle Stirne zorniggerunzelt.
„Was nun, ihr Knaben?" sagte er, „seid ihr Gäste Ar-nold Biedermann's und entehrt sein HauS durch Gewalttha-ten, wie sie sich eher für die Wölfe im Gebirge als für Wesenschicken, denen der große Schöpfer eine Gestalt nach seinemBilde und eine unsterbliche Seele gegeben hat, um durchBuße und Reue selig zu werden?"
„Arthur," sagte der ältere Philipson, der zugleich mitihrem Wirth herbeigekommen war, „was ist das für einWahnsinn? Sind deine Pflichten so leicht und gleichgültig,daß sie dir Zeit und Raum zu Streitigkeiten und Kämpfenmit jedem müßigen Bauern lasse», der zufällig eben so groß-sprecherisch als starrköpfig ist?"
Die jungen Männer, deren Streit beim Eintritt dieserunerwarteten Zuschauer aufgehört hatte, standen und saheneinander an und stützten sich auf ihre Schwerter.
„Rudolph Donnerhügel," sagte der Landammann, „gib