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er und warf die Waffe, die er trug, auf den Boden, da-Heft gegen den jungen Engländer gekehrt. „Sieh zu, Frem-der, daß du es nicht verunehrst, denn mein Vetter würdemir nimmer verzeihen, wenn du das thätest, oder du kannstdas meine haben, wenn du fo lieber willst."
Der Engländer blickte etwas überrascht auf eine Waffe,an deren Führung er gar nicht gewvbnt war.
„Der AuSforderer," sagte er, „läßt sich in allen Ländern,wo man etwas von Ehre weiß, die Waffen des Gefordertengefallen."
„Wer an einem Schweizerberge ficht, der ficht mit einemSchweizerschwert," antwortete Rudolph. „Glaubt Ihr, unsereHände seien gemacht, um Federmesser zu halten?"
„Die unfern sind auch nicht gemacht Sensen zu schwin-gen," sagte Arthur und murmelte mit einem Blick auf dasSchwert, das ihm der Schweizer noch immer hinhielt: usumnon Inibeo. Zch bi» es nicht gewohnt *).
„Bereut Ihr den Handel, den Ihr eingegangen?" riefder Schweizer. „Wenn das ist, so gebt Euch überwundenund gebt ungekränkt davon. Sprecht frei heraus, statt latei-nisch zu plappern, wie ein Schreiber oder ein geschorenerMönch."
„Nein, stolzer Mann," versetzte der Engländer, „ichbitte dich nicht um Schonung; ich dachte bloß an einen Kampfzwischen einem Hirten und einem Riesen, in welchem Gottdemjenigen den Sieg verlieh, der noch schlechtere und un-gleichere Waffen batte, als mir heute zugefallen. Ich willfechten, wie ich dastehe, und mein eigenes gutes Schwertsoll mir heute in meiner Noth helfen, wie zuvor!"
'! i. Sam. 17, Zs.