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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Nachdem er in Eile die Felder und Wäldchen durchschrit-ten, welche des Landammanns Wohnung von dem alten SchloßGeierstei» trennten, trat er in den Hof von der Seitedes Schlosses ein, von welcher man die Gegend über-schauen konnte, und fast in selbem Augenblick stieg seinfast gigantischer Gegner von der »»sichern Flußbrücke herauf.Er hatte Geierstein auf einem anderen Wege erreicht, alsder Engländer, und sah jetzt bei dem blaffen Morgcnlichtnoch großer und dicker aus, als er verwichenen Abend erschie-nen war.

Dem Berner Kämpen hing eines der ungeheuer» zwei-händigen Schwerter auf dem Rücken, deren Klinge fünf Fußmaß und welche mit beiden Händen geschwungen wurden.Sie standen in fast allgemeinem Gebrauch bei Len Schwei-zern; denn neben dem Eindruck, den solche Waffen voraus-sichtlich auf die Schlachtreihen deutscher Kriegsleute machenmußten, deren Rüstung für leichtere Waffen undurchdringlichblieb, waren sie auch noch auf die Vertheidigung von BergPässen berechnet, wo die größte Körperstärke und Beweglich-keit die, welche sie trugen, in Stand setzte, dieselben trotzibrer Schwere und Länge mit viel Gewandtheit und Wirksam-keit in Anwendung zu bringen. Eines dieser Riesenschwerterhing Rudolph Donnerhügel um den Hals; die Spitze klappertegegen seine Fersen und der Gnff erhob sich über seine linkeSchulter weit über den Kopf hinaus. Ein anderes trug erin der Hand.

Du bist pünktlich," schrie er Arthur Philipson so lautzu, daß man es deutlich über dem Brausen des Wasserfallshörte, der damit in hartnäckiger Anstrengung zu wetteifernschien.Aber ich dachte, du würdest ohne ein zweihändigesSchwert kommen. Hier ist LaS meines Vetters Ernst," sagte