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Eures Hauses, wen» Euch die Erzählung nicht unange-nehm ist."
„Ich habe wenig mehr zu sagen," versetzte der Landam-mann. „Mein Vater starb bald, nachdem er über sein Ver-möge» die Bestimmungen getroffen, von welchen ich Euch ge-sprochen. Mein Bruder batte noch andere Besitzungen inSchwaben und Westphalen und besuchte nur selten sein väter-liches Schloß. Es wurde meistens von einem Vogt bewohnt,der sich gegen die Dienstmannen der Familie so anstößig be-trug, daß er ohne den Schutz, den ihm die Nähe meinesAufenthaltsortes gewährte und ohne seine Verwandtschaft mitseinem Herrn, aus des Geiers Nest herausgeriffen und mitso wenig Umstände» behandelt worden wäre, als der Geierselbst. Auch die gelegentlichen Besuche meines Bruders aufGeierstein brachten, — die Wahrheit zu sagen — seinen Le-hensträgern wenig Erleichterung und machten ihn selbst kei-neswegs beliebt. Er hörte mit Len Ohren und sah mit denAugen seines grausamen und eigennützigen Verwalters EitelSchreckenwald, und wollte nicht einmal meine vermittelndenErmahnungen anhören. Ich glaube in der That, und obgleicher selbst sich stets mit Güte gegen mich betrug, daß er michfür eine» einfältigen und feigherzigen Bauern ansah, der seinedles Blut durch seine niedrigen Neigungen veruuehrt habe.Bei jeder Gelegenheit legte er Verachtung gegen die Vorur-thcile seiner Landsleute an den Tag, besonders dadurch, daßer öffentlich eine Pfauenfeder trug und seine Begleiter ver-anlaßte, das Gleiche zu thuu, obgleich es das Wahrzeichendes Hauses Oesterreich und in diesem Lande so wenig beliebtwar, daß Leute bloß deswegen todt geschlagen wurden, weilsie es an ihren Mützen trugen. Ich hatte mich unterdessenmit meiner Bertha verehelicht, die jetzt eine Heilige im Him-