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Schweizer ihre Piken gegen die Herzen ihrer eigenen Landsleutekehrten, und die Gnade ward in derselben sanften Bergspracheerbeten und versagt. Von solche» Erinnerungen sind wahr-scheinlich Eure kriegerischen Rückblicke frei."
Der Kaufmann ließ den Kopf sinken und drückte die Handan die Stirne, wie Einer, dem die qualvollsten Gedankenplötzlich ins Gedächtniß gerufen werden. „Ach," sagte er,„ich verdiene die Pein, die Eure Worte mir verursachen.Welch Volk kann die Leiden Englands fassen, wenn es sienicht selbst gefühlt hat? Welche Augen können sie berechnen,wenn sie nicht gesehen haben, wie das Land im Streit zweierwüthenden Partheien zerrissen worden, wie viel Blut geflossenist, wie viele Schlachten in jeder Provinz geschlagen wordensind, wie die Ebenen volle. Erschlagene» liegen und wie dieSchaffelle von Blut trieften. Selbst in Euren ruhigen Thä-lern müßt Zhr von den Bürgerkriegen in England gehörthaben?"
„Ich entsinne mich wirklich," sagte der Schweizer, „daßEngland seine Besitzungen in Frankreich verlor, während vieleJahre lang blutige, innere Kriege wegen der Farbe einerRose geführt wurden. — Nicht wahr? Aber das ist vorbei."
„Für jetzt scheint es so," antwortete Philipson.
Während er sprach, klopfte es an die Thüre. Der Haus-herr rief „herein!" die Thüre ging auf und mit einer Ver-beugung, wie man sie in diesen Hirtenländern von jungenLeuten gegen Aeltere erwartet, zeigte sich die schöne GestaltAnna's von Gelerstein.