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18 (1851) Anna von Geierstein
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Handelssachen denken, denen die Berner Bürger so viel Auf-merksamkeit schenken, aber wir werden unsere Nachbarn undVerbündeten bei einer gerechten Veranlassung zum Streitnicht verlassen, und es ist fast schon ausgemacht, daß eineGesandtschaft an de» Herzog von Burgund abgeschickt werdensoll, um Abstellung der Beschw erde» zu verlangen An dieserSendung soll ich nach dem Wunsch der gegenwärtig in Bernversammelten Tagsatzung Theil nehmen. Und daher die Reise,auf welcher Ihr mich begleiten sollt."

Es wird mir zu großem Vergnügen gereichen, in EurerGesellschaft zu reisen, würdiger Gastfreund," sagte der Eng-länder.Aber, so wahr ich ei» aufrichtiger Mann bin, michdünkt, Ihr gleicht an Haltung und Gestalt eher einem, dereine Ausforderung überbringt, denn einem Friedensboten."

Und ich möchte sagen," versetzte der Schweizer,daßEure Sprache und Gesinnung, mein ehrenwerther Gast, eherdem Schwert als dem Meßstock angehört."

Ich wurde zu den Waffe» erzogen, werther Herr, eheich das Ellenmaß in die Hand nahm," entgegnete Pbilipsonund lächelte.Es mag auch sein, daß ich noch immer mehrfür mein altes Gewerbe eingenommen bin, als die Klugheitempfehlen dürfte."

Ich dachte es wohl," sagte Arnold,aber dann fochtetIhr wahrscheinlich unter dem Banner Eures Vaterlandes gegeneinen auswärtigen Landesfeind. In diesem Fall will ich zu-geben, daß der Krieg etwas an sich hat, was das Herz überdie Rücksichten erhebt, die man nothwendigerweise auf das Un-glück nehmen sollte, was Geschöpfe Gottes in einem solchenKampf einander zusügen und von einander erleiden. Aberder Krieg, in welchem ich thätig war, hat keine so glänzendeAußenseite. Er war der unglückliche Züricher Krieg, in welchem

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