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„Allerdings," antwortete der Kaufmann, „das wird all-gemein als muthwillige Quälerei angesehen."
„Es wird Such also nicht überraschen, daß in Folge derAufreizungen des einen und der Beeinträchtigungen des an-dern Fürsten Bern und die Stadtkantone unseres Bundes,die wegen ihres größeren Reichthnms und ihrer besseren Er-ziehung auf unserer Tagsatzung mehr zu sagen haben, als wiraus den Waldkantonen, im Stolz auf vergangene Siege undvoll Begierde na» Vermehrung ihrer Macht,,zum Kriege ge-neigt sind, ans welchem für die Republik bis daher glücklicher-weise immer Siege, Reichthümer und Gebietsvergrößerungenhervorgegangen sind."
„Und Ruhm, werther Gastfreund," sagte Philipson, indemer ihn mit Begeisterung unterbrach; „ich wundre mich nicht,daß die Jugend Eurer Kantone sich eifrig zu neuen Kriegendrängt, da ihre früheren Siege so glänzend waren und soweit bekannt geworden sind."
„Ihr seid kein kluger Kaufmann, mein guter Gast," ant-wortete der Wirth, „wenn Ihr den Erfolg in früheren ver-zweifelten Unternehmungen für eine Aufmunterung zu künftigerUnbesonnenheit anseht. Wir wollen besseren Vvrtheil ausunseren Kriegen ziehen. Da wir für unsere Freiheit fochten,segnete Gott unsere Waffen, aber wird er es auch thun,wenn wir für Vergrößerung oder um das französische Goldkämpfen?"
„Eure Zweifel sind nicht ungegründet," versetzte der Kaustmann mit mehr Gelassenheit, „aber nehmet an, Ihr zöget dasSchwert, um den drückenden Erpressungen Burgunds ein Endezu machen!"
„Hört mich an, guter Freund," antwortete der Schweizer,„es mag sein, daß wir in den Waldkantonen zu gering von