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Berge liefern können. Wir werden jedoch sparsamer sein,wenn wir Fässer voll Burgunders zu unsrer Verfügung undkeine Mühe dabei habe» werden als die, ihn herzuführen."
„Was wollt Ihr damit sagen, Vetter Rudolph?" sagteArnold Biedermann.
„Ich denke, geehrter Vetter," antwortete der Berner,„Eure Briefe müßten Euch gesagt haben, daß unsere Taq-satzung wahrscheinlich an Burgund den Krieg erklären wird?"
„So? Ihr kennt also den Inhalt meiner Briefe?" sagteArnold; „ein neues Zeichen, wie die Zeiten in Bern und beider Schweizer Tagsatznng ssch geändert haben. Sind alleihre alten Staatsmänner gestorben, daß unsere Bundesge-nossen bartlose Knaben in ihre Berathungen ziehen?"
„Der Rath von Bern und die eidgenössische Tagsatzung,"sagte der Jüngling, theils aus Schaam, lheils um zu recht-fertigen, was er zuvor gesprochen, „gestatten den jungenMännern die Kenntniß ihrer Plane, weil ste es sind, welchedieselben ausführen müssen. Der Kopf, der denkt, mag sichwohl der Hand vertrauen, die zuschlägt."
„Nickt eher, als bis der Streich geführt wird, jungerMensch," sagte Arnold Biedermann mit Ernst. „Was istdas für ein Rathsherr, der leichtfertig Staatsgeheimnisse vorWeiber» und Fremden ausplaudert? Geht, Rudolph undIhr andern und versuchet in männlichen Leibesübungen, weram besten geeignet ist, unserem Lande zu dienen, ehe IhrEuer llrtheil über Maßregeln loslegt, die man zu seinem Be-sten ergreift. — Haltet, junger Mensch," fuhr er gegen Ar-thur gewendet fort, der sich erhoben hatte, „damit seid Ihrnicht gemeint; Ihr seid nicht an Bergreisen gewöhnt undhabt Ruhe nöthig!"