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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Hätte ich einen dieser Gebirgssöhne," dachte der jungePhilivion,auf sechs Klaftern ebenen Rasenplatzes, wenn esso viel flacben Boten in diesem Lande gibt, so würde ich ih-nen wabrscheinlich den Spaß eher verderben, als zu seinerUnterhaltung dienen. Es ist ebenso sonderbar, derartige ein-gebildete Lümmel unter demselben Dach mit einem so artigenund liebenswürdigen Frauenzimmer zu sehen, als wenn einerihre, Zottelbären mit einem Mädchen, wie die Tochler desWirths tanzte. Nun, ich brauche mich ja nicht mehr, alseben nötoig, um ihre Schönheit oder ihre Erziehung zu küm-mern, denn der kommende Morgen wird mich für immer vonihnen trennen."

Während dem Gast diese Gedanken durch den Kopf gin-gen. rief der Familienvater nach einem Trunk Wein, fordertedie zwei Fremden auf, ihm in einem ziemlich großen Bechervon Ahvrnhvlz Bescheid zu thun, und gab Rudolph Donner-hügel einen ähnlichen.Aber Ihr, Vrtker," sagte er,seidan stärkere Weine gewöhnt, als die halbreifen Trauben vonGeierstein lief rn können. Könnt Ihr es glauben, HerrKaufmann," fuhr er gegen Philipson fort,es gibt Bürgervon Bern, welche »m Wein für ihren eigenen Bedarf nachFrankreich und Deutschland schicken?"

Mein Vetter takelt das," versetzte Rudolph,und dochist nicht jeder Ort mit Weinbergen gesegnet, wie Geierstein,welches Alles hervorbringt, was Herz und Auge erfreuenkann." Dies wurde mit eim m Blick auf seine schöne Gesell-schafterin gesagt. Diese that aber, als ob sie das Zomplimentnichts anginge, und der Gesandte von Bern fuhr fort:Aberunsere reicheren Bürger kalten es, wenn sie einige überflüs-sige Kronen haben, für keine Verschwenkung, einen Becherbesseren Weins für dieselben einzutauschen, als unsere eigenen