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mehr liegende Stellung zurück und stieß einen leisen Seuf-zer aus.
„Seid Ihr denn krank?" sagte das Mädchen, die seinBlaßwerden bemerkte. „Wo und was für Schaden habt Ihrgenommen?"
„Keinen, freundliches Mädchen, außer ein paar Beulenvon wenig Belang, aber ich habe Schwindel und kriege Herz-klopfen, wenn ich Euch so nahe an der Klippe sehe."
„Ist das Alles?" entgegnete das Schweizermädchen.„Wisset, Fremdling, daß ich am Heerde meines Oheims nichtsicherer stehe, als ich an Abgründen gestanden habe, mit denenvergliche» dies hier ein Kindersprung ist. Und Ihr, Fremd-ling, seid, nach den Fußspuren zu urtheilen, am Rand desAbhanges hergekommen, welchen der Erdsturz bloß gelegt hat,und müßt über solche Schwäche hinaus sein, da Ihr Euchgewiß einen Felsenjäger nennen könnt."
„Ich hätte mich selbst vor einer halben Stunde so ge-nannt," antwortete Artkur, „aber ich denke, ich werde mirkünftighin schwerlich diesen Namen anzumaßen wagen."
„Seid nicht niedergeschlagen," sagte seine freundlicheTrösterin, „wegen einer vorübergehenden Aengstlicbkeit, welchezu Zeiten den Geist umwölkt und das Auge des Wackerstenund Erfahrensten blendet. Steigt auf den Stamm des Bau-mes und rückt näher zu dem Felsen, aus dem er herauswächst.Betrachtet die Stelle genau! Es ist leicht für Euch, wennIkr den untern Theil des vorspringenden Stammes erreichthabt, mit einem kecken Schritt den festen Felsen zu gewinnen,auf dem ich stehe; und dann ist die Gefahr oder Schwierigkeitnicht mehr der Rede werth für einen jungen Mann, derganze Glieder und rüstigen Muth hat."
„Meine Glieder sind freilich gesund," erwiederte der