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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Während er überlegte, wie er die unerwartete Erscheinunganreden sollte, oerschwand sie von dem Punkt, Len sie zuersteingenommen und wurde gleich darauf wieder über dem Fel-sen sichtbar, aus welchem der Baum hervorragte, der Arthurzum Zufluchtsort diente. Ihr persönliches Aussehen sowohlals ihre Kleidung machte jetzt deutlich, daß sie eine Dirneaus diesen Bergen unv mit ihren gefährliche» Pfaden ver-traut war. Er sah, daß ein schönes junges Mädchen vorihm stand, welches ihn mit einer Mischung von Mitleid undVerwunderung betrachtete.

Fremdling," sagte sie endlich,wer seid Ihr und woherkommt Ihr?"

Ich bin ein Fremdling, Mädchen,wie Ihr mich richtigbezeichnet," antwortete der Jüngling, indem er sich, so gut erkonnte, aufrichtete.Ich verließ Liesen Morgen Luzern mitmeinem Vater und einem Führer und bin nicht drei Acker-längen von da von ihnen weggegangen. Möchtet Ihr, freund-liches Mädchen, ihm kund thun, daß ich wohl auf bin? dennich weiß, mein Vater wird meinetwegen in Verzweiflung sein."

Gern," sagte das Mädchen,aber ich Lenke, mein Oheimoder einer meiner Vettern wird sie schon gefunden haben undihnen ein treuer Führer gewesen sein. Kann ich Euch etwashelfen? Seid Ihr verwundet, verletzt? Wir wurden durchden Fall eines Felsen anfgeschreckt. Da unten liegt er, eineMasse von ungewöhnlicher Große."

Während das Schweizermädchen so sprach, trat sie demRand des Abhanges so nahe und blickte mit solcher Gleich-gültigkeit in den Abgrund, daß die Mitleidenschaft, welche beisolchen Gelegenheiten den Spieler und Zuschauer verknüpft,die Schwäche und den Schwindel zurückbrachte, von der Arthurso eben zu sich gekommen war. Cr sank in seine frühere,