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18 (1851) Anna von Geierstein
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neue Hoffnung und mit ihr die Mittel zu neuen Anstrengun-gen zu gewinnen.

Als guter Katholik empfahl er sich in eifrigem GebetUnserer lieben Frau von Einsiedel», khat Bußzelübde undflehte sie an, zu vermitteln, daß er aus seiner fürchterlichenLage befreit werden möchte.Oder gnädige Mutter," soschloß er sein Gebet,wenn es mein Schicksal ist, gleich einemgejagten Fuchs in der rauhen Wildniß wankender Felsen meinLeben zu enden, so gib mir wenigstens die angeborene Geduldund Herzhaftigkeit zurück und laß einen, der wie ein Manu,wenn gleich wie ein sündiger Mann, gelebt hat, nicht denTod eines furchtsamen Hasen sterben!"

Als er sich so in Andacht der Schutzheiligen empfohlen,von welcher die Legenden der katholischen Kirche ein so lieb-liches Bild entwerfen, wandte Arthur seine Gedanken undseine Aufmerksamkeit auf Mittel zu seiner Rettung, obgleichihm noch jeder Nerv von der letzten Aufregung erzitterte undsein Herz so gewaltig pochte, daß es ihn zu ersticken drohte.Aber als er sich rund umsah, wurde es ihm mehr und mehrfühlbar, wie geschwächt er durch die Anfälle auf seinen Körperund die innere Marter war, die er während seiner letztenGefahr ausgestauden. Mit aller Anstrengung, deren er fähigwar, vermochte er nicht, seine verminten und schwindelndenAuge» auf den G genständen um ihn her festzuhalten. Allesschien ihm durch einander zu rollen, bis die Landschaft umihn her tanzte und ein buntes Gemenge von Gebüsch undhohen Klippen, welche zwischen ihm und dem baufälligenSchloß Geierstein lagen, in solchem Wirbel sich wälzte undmischte, daß nichts als das Bewußtsein, ein solcher Gedankewerde ihm von theilweisem Wahnsinn zugeflüstert, ihn davonabhielt, sich von dem Baum Herunterzulasien und sich in de»