Druckschrift 
18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
Seite
27
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die Augen gen Himmel und fugte im Tone der tiefsten See-lenungst, docb mit frommer Ergebung:lim voluutns lua! ')es war mein letzter und liebster und der meiner Liebe wür-diuste Svbn und jetzt erbebe» sich die Raubvögel über dasTkul. um in seinem jungen Blut zu schwelgen. Aber ich willik» noch einmal sehen/' rief der unglückliche Vater, als dermächtige Aasgeier hinter ihm durch die dicke Luft schwebte;ich will meine» Arthur noch einmal sehen, ehe ihn Wolfund Adler zerfleischen, ich will Alles sehen, was die Erdenoch von ihm besitzt. Halte mich nicht zurück, sondern bleibhier und gib auf mich Acht! Falle ich, wie es wahrscheinlichist, so trage ich dir auf, die versiegelten Papiere, die Lu indem Felleisen finden wirst, zu nehmen und mit so wenig Ver-zug als möglich der Person zu bringen, an welche sie gerichtetsind. Es ist Geld genug im Beutel, um mich und meinenarmen Knaben zu begraben und Messen für unsere Seelenlesen zu lassen. Auch dir wird eine reichliche Belohnung fürdeine Reise übrig bleiben."

Oer ehrliche Schweizerbube, beschränkten Verstandes zwar,aber gutmüthiq und ehrlich von Gemüth, heulte, währendsein Brodherr sprach und zu furchtsam, um fernere Vorstel-lungen oder Widerstand zu versuchen, sah er zu, wie sich seindermaliger Gebieier zu dem Gang über den verhängnißvollenAbhang anschickte, an dessen Rande sein unglücklicher Sohndem Schicksal entgegengegangen zu sein schien, welches seinErzeuger mit aller Hastigkeit und Angst eines Vaters zutheilen sich beeilte.

Auf einmal hörte man von dem verhängnißvollen Winkelher, aus welchem durch Arthur's rasches Aufsteigen die Stein-

') Dein Wille geschehe!