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18 (1851) Anna von Geierstein
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haben, hatten sie nicht jene augenblicklichen Vorkehrungen zuibrer Rettung gemacht. Aber als der W nd das Thal her-»iederüihr, vertrieb er für drei oder vier Minuten vollständigden Nebelschleier, de» frühere Windstöße nur hatten bewegenoder lichten können und zeigte ihnen die Beschaffenheit undII; fache der Unterbrechung, welche sie so unerwarteterweife er-fahren hatten.

Das schnelle, aber sichere Auge Arthurs war jeyt imStande sich zu überzeugen, daß der Weg, nachdem er dieFelfenterrasse, auf der sie standen, verlassen, ursprünglich indettelben Richtung aufwärts eine steile Erhöhung von Erdeentlang gegangen war, welche die obere Bedeckung einerSchichte steiler Felsen gebildet hatte. Es war aber bei einerder Erschütterungen, welchen diese wilden Gegenden ausgesetztsind, geschehen, und die Natur wirkt hier nach einem so furcht-baren Maßstab, daß die Erde abgerutscht oder vielmehr jäh-lings von dem Felsen herabgestürzt und mit dem Pfad aufihrem Rücken, mit dem Gebüsch und den Bäumen und Allem,was auf ihr wachsen mochte, in das Belt des Flusses hinab-gescbleudert worden war. Denn als einen solchen konnten siejetzt das Wasser unter ihnen erkennen; es war kein See oderein Arm eines solchen, wie sie bisher vermuthet.

Die unmittelbare Ursache dieses Sturzes mochte wohl einErdbeben gewesen sein, wie sie in diesem Lande nicht seltensind. Die bei ihrem Fall umgekehrte Erderhöhung, nunmehreine verwirrte Masse von Trümmern, zeigte einige Baume,die in wagrechter Richtung wuchsen; andere, die der Sturzauf ihre Gipfel geschleudert, waren in Stücke zerrissen wordenund lagen jetzt da, ein Spiel der Wellen desselben Flusses,den sie früher mit ihren dunkeln Schalten bedeckt hatten.Der kahle Felsabhang, der hinter ihnen übrig war, wie dasAnna v. Geierstem >. 2