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dem Zuhörer keine verständliche Belehrung über den Gegen-stand seiner Frage verschaffte. Dieser war zuletzt zu dem ent-scheidenden Ausspruch genöthigt: „Fuhre uns weiter im Namender heiligen Mutter oder des heilige» Antonius, wenn du daslieber willst; wir verlieren nur Zeit, wie ich sehe, bei demVersuch uns verständlich zu machen."
Sie gingen nun, wie zuvor, weiter, mit dem Unterschied,daß der Führer, der das Maulthier lenkte, jetzt vvranschritt,und daß ikm die zwei Andern folgten, deren Bewegungen erfrüher durch Zurufen von hinten geleitet hatte. Die Wolkenwurden mittlerweile dichter und der Nebel, der Anfangs dün-ner Dunst gewesen, fing jetzt an in Gestalt eines feinen unddichten Regens herabzufallcn, der sich wie Thau aus den Män-teln der Rlisenden sammelte Aus der Ferne ließen sich vonden entlegenen Gebirgen herüber rauschende und heulendeTöne hören, gleich denen, mit welchen der böse Geist desPilatus den Sturm z» verkünden geschienen hatte.
Der Knabe trieb seine Begleiter auf's Neue zur Eile,legte aber durch die Langsamkeit und Unentschlossenheit, welcheer bei ihrer Führung zeigte, zu gleicher Zeit ihrem schnellenDorwärtskommen selbst Hindernisse in den Weg.
Nachdem sie in dieser Weise drei oder vier Meilen fort-gegangen waren, welche die Ungewißheit doppelt langweiligmachte, waren die Reisenden zuletzt auf einen schmalen Fuß-steig gerathen, der sich am Rande eines Abgrunds hinzog.Unten war Wasser. Der Wind, der sich in heftigen Stößenfühlbar zu machen begann, vertrieb manchmal den Nebel soweit, daß man die schimmernden Wellen sah, aber der Anblick,den sie gewährten, war zu undeutlich, um entscheiden zu lassen,ob es die desselben SeeS seien, bei welchem ihre Reise amMorgen begonnen hatte, oder ob sie eine andere und abge-