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den Qualm schimmert, unten an dem großen, schwarzen Ab-grund, ist es noch ein Theil des Luzerner Sees oder sind wirbei einem andern angekommen, seit wir die letzte Höhe er-stiegen?"
Antonio vermochte bloß zu antworten, sie müßten nocham Luzerner See sein, und er hoffe, das, was sie unter sichsähen, sei bloß ein seitwärts laufender Arm desselben. Aberer konnte nichts mit Bestimmtheit angeben.
„Hund von einem Italiener!" rief der jüngere Reisende,„du verdienst, daß man dir die Beine abschlägt, weil du einGeschäft übernommen hast, dessen du dich eben so wenig zuentledigen im Stande bist, als du uns in's Himmelreich ein-zuführen vermagst."
„Ruhig, Arthur!" sagte der Vater, „wenn du den Jun-gen erschreckst, so läuft er davon und wir verlieren den klei-nen Vortheil, den wir aus seiner Ortskenntniß etwa ziehenkönnten Wenn du deinen Stock brauchst, so vergilt er dirmit einem Messerstich, denn das, ist die Art und Weise einesrachsüchtigen Lombarden. Jedenfalls bringt cs dir Schaden,statt Hülfe. Horch, mein Junge, komm daher," fuhr er so-dann in seinem gebrochenen Italienisch fort, „erschrick nichtüber diese» jungen Hitzkopf; ich werde nicht zugeben, daß erdir etwas zu Leide thut; aber nenne mir, wenn du kannst,die Namen der Dörfer, durch welche wir auf unserer heutigenWanderung kommen."
Die sanfte Art, in welcher der ältere Reisende sprach,beruhigte den Burschen, der über den rauhen Ton und dendrohenden Ausdruck seines jüngeren Begleiters erschrocken war,und er sprudelte nun in seinem Patois eine Fluth von Na-men heraus, in denen die deutschen Kehllaute sich stark mitden weichen Accenten des Italienischen mischten, welche aber