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um Abgründe und andere unüberwindliche Hindernisse machenmußten, vermebrte sich noch die wilde Mannichfaltigkeit desWegs- So verloren die Reisenden zuletzt völlig jede, auchdie unbestimmteste Vorstellung, die sie vorher in Bezug aufdie Richtung der Straße unterhalten hatten,
„Ich wollte," sagte der Aeltere, „wir hätten die geheim-nißvolle Nadel, von welcher die Seeleute spreche», welcheimmer uacb Norden zeigt und sie in de» Stand setzt, ihrenWeg auf dem Wasser selbst dann zu finden, wenn wederVorgebirge noch Landzunge, weder Sonne, Mond und Sternenoch ein Zeichen am Himmel oder auf Erden ihnen sagt, wiesie steuern müssen "
„Dies würde uns in diesen Bergen kaum etwas nützen,"antwortete der Jüngere, „denn obgleich diese Nadel ihreSpitze immer gegen den nördlichen Polarstern wenden mag,wenn sie sich auf einer platten Fläche, wie das Meer, befin-det, so läßt sich doch nicht denken, sie werde das auch thuu,wenn sich solche gewaltige Gebirge, wie Mauern zwischen demStahl und dem Gegenstand erheben, nach welchem sie hin-strebt."
„Ich fürchte," fnhr der Vater fort, „wir werden unfernFührer, der mit jeder Stunde dummer geworden ist, seit ersein eigenes Thal verließ, so nutzlos finden, als du vermu-thest, daß der Cvmpaß zwischen den Höhen dieses wilden Lan-des sein würde. Kannst du sagen, mein Junge," fügte erhinzu, indem er sich in schlechtem Italienisch an Antonio wen-dete, „ob wir auf dem rechten Wege sind?"
„Wenn's dem heiligen Antonius gefällt," sagte der Füh-rer, den offenbar eine bestimmte Antwort auf die Frage inVerlegenheit setzte.
„Und das Wasser, das halb verdeckt vom Nebel durch