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betraut waren, ergriffen gewöhnlich wieder den Hirtenstab,wenn ste den des Heerführers niedergelegt hatten und kehrtengleich den römischen Diktatoren zu völliger Gleichbeit mitihren Mitbürgern von der Höhe der militärische» Gewaltzurück, auf welche ste ihre Talente und der Ruf ihres Landeserhoben hatten. Unsere Erzählung eröffnet stch in den Wald,kanlonen der Schweiz, im Herbst 1477, und während dieseGegenden stch noch m dem rohen und einfachen Zustande be-fanden, de» wir beschrieben.
Zwei Reifende, der eine weit über die Blüthe des Lebenshinaus, der andere etwa zwei oder drei und zwanzig Jahrealt, hatten in der kleinen Ltadt Luzern übernachtet, die derHanptort des gleichnamigen Schweizerstaats ist und in schönerGegend am Vierwaldstädter See liegt. Ihre Kleidung undihr Stand schienen die von Kausteuten aus den höherenKlaffen i und während ste selber zu Fuß ginge», weil die Ge-gend diese Art zu reisen zur bei weitem leichtesten machte,fo.gte ionen ein junger Bauernburfche von der italienischenSeite der Alpen mit einem Maulthier, das augenscheinlich mitder Männer Waaren und Gepäck belastet war und auf daser stch bisweilen setzte, das er aber noch häufiger am Zügelführte.
Die Reisenden waren ungewöhnlich fein aussehende Leuteund schienen durch sehr nahe Verwandtschaft verbunden.Wahrscheinlich war es Vater und Sohnz denn an dem kleinenWirthshaus, wo ste vergangenen Abend eingekehrt, war diegroße Ehrerbietung und Achtung, welche der Jüngere demNetteren erwies, den Eingeborenen nicht entgangen. Diesewaren wie andere abgesondert lebende Wesen um so neugie-