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18 (1851) Anna von Geierstein
Entstehung
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Streitigkeiten verbreitete, in welchen die deutsche Ritterschaftbei ihre», Bestreben, Aufstände unter ihren Lehensleuten inden Alpen zu unterdrücken, wiederholte und blutige Nieder-lagen erlitten batte, obgleich Ueberzahl und Mannszucht aufihrer Seite war und die beste kriegerische Ausiüstung, dieman damals kannte. Man wunderte sich sehr, daß die Rei-terei, welche den einzig wirksamen Theil der Feudalheere indiesen Zeiten ausmachte, von Fußvolk geschlagen worden seinsollte, daß ganz in Stahl gehüllte Krieger von bloßen Bau-ern überwältigt wurden, die keine schützende Rüstung trugenund unordentlich mit Piken, Hellebarden und Knütteln fürden Angriff versehe» waren; es e; schien vor Allem als eineArt von Wunder, daß Ritter und Edle von der höchsten Ge-burt durch Bergbewohner und Hirten besiegt wurden. Aberdie wiederholten Siege der Schweizer bei Laupen, Sempachund bei anderen weniger merkwürdigen Gelegenheiten zeigtendeutlich, daß neue Grundlagen der bürgerlichen Einrichtungsowohl als des kriegerischen Verfahrens in den SturmregionenHelveticas entstanden waren.

Obgleich jedoch durch die entscheidenden Siege, welcheden Schweizer Kantonen ihre Freiheit verschafft und durch denentschlossenen und weisen Geist, mit dem sich die Mitgliederder kleinen Verbindung gegen die äußersten AnstrengungenOesterreichs behauptet hatten, der Ruhm derselben sich ringsdurch alle benachbarten Länder verbreitete und obgleich sieselbst sich der Würde und wirklichen Macht bewußt waren,welche wiederholte Siege ihnen und ihrem Lande erworben,bewahrten die Schweizer doch bis zur Mitte des fünfzehnte»Jahrhunderts und noch länger großenthcils die Weisheit,Mäßigkeit und Einfalt ihrer alten Sitten. Die, welche mitdem Befehl über die Truppen der Republik in der Schlacht

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