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„Folgt mir!" sagte Lord Evandale zu seinen Dienern,„und wenn man sich uns mit Gewalt widerseht, so thnt mirnur Alles nach. Er sprengte in kurzem Galopp ans Olifantzu, und war im Begriff zu fragen, warum er den Weg be-setzt habe, als Olifant rief: „Schicht den Verräther nieder!"und alle Vier feuerten ihre Karabiner auf den unglücklichenEdelmann ab- Er wankte im Sattel, zog ein Pistol aus demHalfter, konnte aber nicht abfeuern, und sank tödtlich ver-wundet vom Pferde. Hunter schoß in die Luft; Hallidayaber, ein wackerer Bursche, zielte auf Jnglis, und schoß ihngleich nieder. In demselben Augenblicke rächte ein Schußhinter der Hecke den Lord Evandale noch wirksamer, denndie Kugel flog dem Olifant in die Stirn und streckte ihn leb-los nieder.
Erstaunt über diese so schnell vollzogene Execution, schie-nen Olifants Begleiter geneigt, unthätig zu bleiben; aberBurley, dessen Blut Lurch den Kampf aufgeregt war, rief:„Nieder mit den Midianiten!" und griff Halliday mit gezück-tem Schwerte au. Jetzt ließen sich Huffchläge hören, undein Rcitertrupp, von der Glasgower Straße hcransprengend,erschien auf dem unglücklichen Gefilde. Es waren ausländi-sche Dragoner unter dem holländischen Befehlshaber Wittcn-bold, von Morton und von einer Magistratsperson begleitet.
Der Aufruf, sich im Namen Gottes und des KönigsWilhelm zu ergeben, ward von Allen, außer Burley, befolgt,der sein Pferd umwandte und entfliehen wollte. Auf Befehleines Offiziers ward er von mehreren Soldaten verfolgt, daer aber gut beritten war, so schienen ihn nur die zwei Vor-dersten erreichen zu können. Er wandte sich zwei Mal be-dächtig um, feuerte jedes Mal ein Pistol ab, verwundete ei-nen Verfolger tödtlich, befreite sich von dem andern, indem