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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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kleinen Reitertrupp bemerkten, unter dem nur zwei Soldatenzu sein schienen. Sie waren auf freiem Felde vor Cuddie'sHütte, näherten sich mit Vorsicht, als wüßten sie nicht, wieviel Bewohner im Hause seien.

«Er kann entkommen! Er kann entkommen!" rief Edi-th«.O daß er nur den Nebenweg einschlügc!"

Lord Evandalc aber, entschlossen einer Gefahr zn trotzen,die sein kühner Mnth geringschätzte, gebot seinen Dienern ihmzu folgen und ritt ruhig den Weg hinab. Der alte Gudyilleilte zn den Waffen und Cuddie nahm ein Gewehr, das zumSchuhe des Hauses aufbchalten war, und eilte zu Fuße demLord nach. Vergebens klammerte sich sein Weib an ihn, daSherbeigelaufen war, und drohte ihm mit dem Tod durch'sSchwert oder Strang, wenn er sich in fremde Händelmischte.

Halt's Maul, Du," rief Cuddie;sind das fremde Hän-del, Lord Evandale vor meinen Augen ermorden zu sehen?"und fort war er. Auf dem Wege aber fiel cs ihm ein, daßJohn Gudyill noch nicht da sei und er allein die ganze In-fanterie ausmache; er faßte also Posto hinter einer Hecke,machte den Stein fest, spannte den Hahn, zielte lange auf denLaird Basil, wie man ihn nannte, und stand kampfgcrüstet.

Sobald Lord Evandale erschien, zerstreute sich OlifantsTrupp ein wenig, als wollte er ihn einschließen. Ihr An-führer blieb stehen, unterstützt von drei Mann, von denenZwei Dragoner waren; der Dritte aber schien dem Aeußernnach ein Landmann; Alle waren wvhlbcwaffnct. Aber derLetztere schien nach der kräftigen Gestalt, den finstern Zügenund dem entschlossenen Benehmen der Furchtbarste, und werihn nur ein Mal gesehen, mußte ihn gleich für Balfour vonBurley erkennen.