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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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er ihm das Pferd erschoß, und setzte dann seine Flucht nachder Bothwellbrücke fort, wo er aber zn seinem Unglück dieThore verschlossen und bewacht fand. Von da eilte er nacheiner Stelle, wo der Fluß nicht so reißend war, und stürztesich hinein, während die Kugeln seiner Verfolger um seinHaupt pfiffen. Zwei trafen ihn, als er in der Mitte desStromes war, und er ward gefährlich verwundet. Er lenktesein Pferd zum Ufer zurück, und winkte mit der Hand, alswolle er sich ergeben. Die Reiter hörte» demnach auf zufeuern und erwarteten seine Rückkehr; zwei von ihnen rittenihm in den Fluß entgegen, um ihn zu entwaffnen. Baldaber zeigte es sich, daß er nicht Rettung, sondern Rache beab-sichtigte- Als er sich den beiden Soldaten näherte, strengteer seine ganze Kraft an und versetzte dem einen Krieger ei-nen Hieb auf den Kopf, daß er vom Pferde stürzte; der an-dere Dragoner, ein höchst starker Mann, hatte inzwischenHand an ihn gelegt. Burley faßte ihn an der Gurgel, wieein sterbender Tiger seine Beute; bei diesem Ringen fielenBeide aus dem Sattel, stürzten in die Fluth und wurdenvom Strome fortgerissen. Ein blutiger Streif bezeichneteihren Pfad. Zwei Mal tauchten sie auf; der Holländer ver-suchte zu schwimmen; Burley aber umklammerte ihn so, daßes sein Verlangen schien, Beide möchten umkvmmen. EineViertelmeile unterhalb wurden ihre Leichen aus dem Flnßgezogen. Da Burleys Hände nicht losgemacht werden konn-ten, ohne sie ihm abzuhauen, so ward Beiden schnell einGrab bereitet, das noch jetzt durch einen rohen Stein undeine noch rohere Denkschrift bezeichnet ist.

Während die Seele dieses finstern Schwärmers zur Re-chenschaft gezogen ward, wurde auch die des tapfcrn undedlen Lord Evandale erlöst. Morton hatte sich, als er dessen