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Verlegenheit, welche Lad» Margaretha, die nur im Allgemei-nen wußte, daß die Verbindung wegen der Unpäßlichkeit ih-rer Enkelin hinausgeschoben worden war, der Verschämtheitdes jungen Paares zuschrieb, und machte ihr dadurch einEnde, daß sie mit Lady Emilie über unbedeutende Dinge zusprechen anfing. In diesem Augenblicke flüsterte Edith« miteinem todtenbleichen Gesichte dem Lord zu, daß sie allein mitihm sprechen wolle. Er reichte ihr seinen Arm und führte siein ein kleines Gemach, welches, wie bereits bemerkt, mit demGesellschaftszimmer zusammcnhing. Er reichte ihr einenSessel, setzte sich hin und erwartete die Eröffnung des Ge-sprächs.
„Es thut mir sehr leid, Mylord," sprach sie mit Anstren-gung; — „ich weiß kaum, was oder wie ich es sagen soll-"„Wenn ich irgend einen Anthcil an der VeranlassungEures Kummers habe, so werdet Ihr bald davon befreitwerden, Ediths," sagte Lord Evandale mild.
„Ihr seid also entschlossen, Mylord," erwiederte sie, „denverzweifelten Weg mit diesen verzweifelten Menschen einzu-schlagen, trotz der Bitten Eurer Freunde, — trotz des fastunvermeidlichen Abgrundes, der vor Euch gähnt?"
„Verzeiht, Fräulein Bellenden; selbst Eure Bitten dürfenmich nicht zurückhalten, wenn mich die Ehre ruft. MeinePferde sind gesattelt, meine Diener gerüstet, das Signal zumAufstand wird gegeben, sobald ich Kilsythe erreiche. — Ruftmich mein Geschick, nun, so scheue ich es nicht, ihm entgegcn-zutreten. Es wird schon Etwas sein," setzte er hinzu undfaßte ihre Hand, „wenn ich nach dem Tode Euer Mitleidverdiene, da ich Eure Liebe nicht gewinnen kann "
„O bleibt, Mylord!" sagte Edith« in einem Tone, derihm in's Herz ging; „die Zeit kann den sonderbaren Umstand