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„Er will nicht, Mylady; er sagt, man habe ihm befohlen,das Ding Eurer Herrlichkeit selbst, oder dem Lord Evaudalezu übergeben, er wisse eigentlich selbst nicht wem. Aber dieWahrheit zu sagen, er hat zu tief in's Glas geguckt und istnoch der alte Esel."
„Werft ihn hinaus und sagt, er solle morgen wieder kom-men, wenn er nüchtern sei. Ich glaube, er kommt mit einerBitte, als ein alter Angehöriger des Hauses."
„Höchst wahrscheinlich, Mylady; denn der arme Schelmist ganz zerlumpt."
Gndyill versuchte nochmals Gibbie's Auftrag zu erfahren,der allerdings höchst wichtig war; denn er bestand in einigenZeilen von Morton an Lord Evandale, worin er diesen mitder Gefahr bekannt machte, welcher er durch Olifants Um-triebe ausgeseht war, und ihn ermahnte, entweder schnell zufliehen, oder nach Glasgow zu kommen und sich selbst auszu-liefern, da er ihn dort seines Schuhes versichern könne. Daseiligst geschriebene Billct vertraute er dem Gibbie, den er mitseiner Heerde an der Brücke sah, und gab ihm einige Tha-ler, dasselbe sogleich dem zu übergeben, an den cs gerichtetwar. Aber das Schicksal wollte, daß Gänse-Gibbie sowohlals Bote wie als Krieger der Familie von Tillietudlem Un-heil bringen sollte. Zu allem Unglück aber prüfte er die ihmgegebene Münze so lange im Wirthshause, bis das bischenVerstand, mit dem ihn die Natur bedacht, in Bier undBranntwein völlig ersäuft war, und statt nach Lord Evaudalezu fragen, verlangte er mit Lady Margaretha zu sprechen,deren Name ihm geläufiger war. Da sie ihn aber nicht vor-ließ, torkelte er wieder fort, ohne de» Brief abgegeben zuhaben. Einige Minuten, nachdem er fortgegangen, tratEdith« in's Zimmer. Sie wie Lord Evandale zeigten eine