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tct vorläufig den Namen Capitain Melville, bis Ihr in bes-sern Zeiten wieder Euren eigenen führen könnet."
„So begann mein Glück," fuhr Morton fort, «und meineDienste sind bei verschiedenen Gelegenheiten von Sr- königli-chen Hoheit gewürdigt worden, bis er als Befreier nach Eng-land kam. Seine Befehle müssen natürlich mein Stillschwei-gen gegen meine Frennde in Schottland rechtfertigen. Ichwundere mich nicht über die Nachricht von meinem Tode,thcils wegen des Schiffbruchs, theils weil ich keine Gelegen-heit fand, die Wechsel zu benutzen, womit mich die Freigebig-keit meiner Freunde versehen hatte, ein Umstand, der dieVermuthung, daß ich gestorben sei, noch mehr befestigte."
„Aber, liebes Kind," fragte Frau Wilson, »habt Ihr kei-nen Schotten an des Prinzen von Oranien Hofe gefunden,der Euch kannte? Ich hätte geglaubt, Morton von Miln-wood müsse im ganzen Lande bekannt sein."
„Ich war ja absichtlich in entferntem Dienste," sagte Mor-ton, „bis zu einer Zeit, wo ohne so innigen Antheil, wie derEurige, Wie, nur Wenige den jungen Morton in dem Ge-neralmajor Melville wieder erkannt hätten."
„Melville war der Name Eurer Mutter," sagte Frau Wil-son ; „aber Morton klingt besser für meine alten Ohren. Undwenn Ihr die Besitzung übernehmt, müßt Ihr auch wieder denalten Namen annehmen."
„Damit werde ich sehr wahrscheinlich nicht eilen, Wie;denn ich habe triftige Gründe, vor der Hand Keinem, außerEuch, wissen zu lassen, daß ich noch lebe. Was aber die Be-,sitzung von Milnwood betrifft, die ist in guten Händen."
„In guten Händen, Kind?" wiederholte Ailie; „Ihr meintdoch hoffentlich nicht die weinigen? Die Einkünfte und Län-dereien find für mich nur eine große Last, und einen Ehemann