Druckschrift 
11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
Seite
126
Einzelbild herunterladen
 

mächtigt hatten, und gerade von dem verunglückten Schiffeabstoßen wollten, als er vom Verdecke in ihr Boot sprang,und eben so unerwartet, als gegen ihren Willen, stch alsTheilnehmer an ihrer Reise und Rettung anfdrang. Bei sei-ner Landung zu Vließingen hatte er das Glück, einen altenKriegskameraden seines Vaters zu treffen, auf dessen Rather nicht unmittelbar nach dem Haag reiste, sondern seineBriefe an den Hof des Statthalters sandte.

Unser Prinz," sagte der Veteran,muß es vor der Handnoch mit seinem Schwiegervater und Eurem König Karl hal-ten; daher wäre es unklug, Euch durch seine Gunst auszu-zeichnen, wenn Ihr Euch ihm als schottischer Mißvergnügternähert. Erwartet also seine Befehle, ohne Euch aufzudrin-gen; haltet Euch sehr zurückgezogen; nehmt für jetzt einenandern Namen an; vermeidet den Umgang britischer Verbann-ten und Ihr werdet Eure Klugheit gewiß nicht bereuen-"

Der alte Freund des Silas Morton hatte Recht. Nachgeraumer Zeit kam der Prinz von Oranien, auf einer Reisedurch die vereinigten Staaten, in die Stadt, wo Morton,trotz der Ungeduld über seine Lage, sich immer noch aufhielt.Er erhielt eine geheime Unterredung mit dem Prinzen, unddieser drückte sich frcundlichst über seine Einsicht, Klugheit undliberalen Ansichten aus, welche er über die Parteiungen seinesVaterlandes, über ihre Beweggründe und Pläne zu hegen schien-Gern würde ich Euch um meine Person haben," sagteWilhelm;aber das würde in England Anstoß geben. Dochwill ich für Euch thun, was ich kann, sowohl aus Achtungfür Eure Gesinnungen, als wegen Eurer Empfehlungen, dieIhr mir überbrachtet. Hier ist ein Offizicrpatent in einemSchweizerrcgimente, das jetzt in einer entfernten Provinzliegt, wo Ihr fast keinen Landsmann treffen werdet. Behal-