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in der alten Keiferin einer Reihe achtbarer, wenn nicht aus-gezeichneter, Ahnen eine sonderbare Nachfolgerin gegeben.
Das Herrnhaus zu Milnwood hatte selbst in seinen bestenZeiten nichts Angenehmes; aber unter den Auspizien der altenHaushälterin schien es doppelt düster. Zwar war Alles, Al-les, bis auf die Schieferplatte am Dache, in der besten Ord-nung ; aber das Gras im Hofe sah aus, als wenn keines Men-schen Fuß seit Jahren hier gewandelt hätte; die Thüren wa-ren sorgfältig verschlossen, und die, welche zur Halle führte,schien lange nicht geöffnet worden zu sein, so sehr hatten dieSpinnen ihr Gewebe über Eingang und Pfosten gezogen.Kein lebendes Wesen war zu sehen und zu hören, und nurnach langem Pochen hörte Morton das kleine Fenster öffnen,wodurch man gewöhnlich die Gäste erst wahrnahm. Alison,mit einigen Dutzend Falten mehr, als damals, da MortonSchottland verließ, zeigte sich jetzt in einer weiten Haube, un-ter deren Bedachung sich einige graue Locken auf eine mehrpittoreske als schöne Weise hervorstahlen, indeß sie mit ihrergellenden Stimme nach der Ursache dieses Pochens fragte.
„Ich möchte einen Augenblick mit Alison Wilson sprechen,welche hier wohnt," sagte Heinrich.
„Sie ist heute nicht daheim," antwortete Frau Wilson inihrem eigenen Namen; denn der Zustand ihres Kopfputzeshatte ihr vielleicht diesen Ausweg gegeben, sich zu verleugnen;„und Ihr seid wirklich ungehobelt, so nach ihr zu fragen. Ihrhättet wohl sagen können: Frau Wilson von Milnwood."
„Um Verzeihung," sagte Morton, heimlich lächelnd, daßdie Alte noch immer so sehr auf Achtungsbezeugungen hielt,— „um Verzeihung; ich bin nur ein Unbekannter hier zuLande, und so lange in der Fremde gewesen, daß ich fastmeine Muttersprache vergessen habe."