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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Belebt von diesen Hoffnungen, so schwach auch ihr Grundwar, suchte er den nächsten Weg nach der Heerstraße, und daihm, weil er in seiner Jugend hier gejagt, alle Pfade genaubekannt waren, hatte er nur über einige Hecken zu sehen, umauf die Straße nach dem kleinen Flecken zu gelangen, wo dasVogelschießen stattgefunden. Er ritt zwar in düsterer Schwer-muth fort; doch fühlte er keinen nagenden Kummer mehr;denn tugendhafter Entschluß und männliches Entsagen erman-geln selten, die Gemüthsruhe herzustellcn, wenn sie auch keinGlück erzeugen können. Seine Gedanken waren nun ganz aufdie Mittel gerichtet, Burley zu entdecken; denn er durfte hof-fen, von diesem Manches zu erfahren, was Derjenigen nützenkonnte, um deren Heil er besorgt war, und so beschloß er denn,sich durch die Umstände leiten zu lassen, in welchen er Burleyfinden mochte. Da nämlich, nach Cuddie's Mittheilung, eineSpaltung zwischenihm und den Presbyterianern entstanden war,so konnte er vielleicht jetzt weniger dem Fräulein Bellendenabhold, und mehr geneigt sein, die Macht, welche er über ihrVermögen zu besitzen vorgab, günstiger für sie, als bisher, au-zuwenden. Der Mittag war vorüber, als sich unser Reisenderin der Nähe des Hauses seines verstorbenen Oheims zu Miln-wood befand, und indem er so die Wohnungen der ersten Kind-heit und Jugend betrachtete, überkam ihn ein heftiges Verlan-gen, des Oheims Haus selbst zu besuchen- Die alte Alison,dachte er, wird mich eben so wenig erkennen, als das ehrlichePaar, das ich gestern sah. Ich kann daher meiner Neugierdenachgeben und dann meine Reise fortsetzen, ohne daß sie dasGeringste von meinem Dasein erfährt. Wenn ich nicht irre,hat man mir gesagt, mein Oheim habe ihr mein Familiengutvermacht nun gut! Ich habe andern Kummer genug, umauch noch darüber zu klagen, und doch hat er, wie mir scheint,