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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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es bedurfte starker, kräftiger Mittel, ehe Editha wieder zu sichkam. Sogar ihre Sprache war wirr und unzusammenhängend.

Dringt nicht weiter in mich," sagte sie zu Lord Evandale;es kann nicht sein, Himmel und Erde, die Lebenden unddie Tobten haben sich gegen diese unselige Verbindung verschwo-ren. Nehmt Alles, was ich geben kann, meine schwester-liche Achtung, meine ergebenste Freundschaft. Wie eineSchwester will ich Euch lieben, will Euch wie eine Sklavindienen; aber sprecht mir nicht mehr von einer Heirath."

Man kann sich leicht Lord Evandales Erstaunen denken.Emilie," sagte er zu seiner Schwester,das hast Du ge-than! Welcher Dämon brachte mich auf den Gedanken,Dich mit herzunehmcn! Du hast sle gewiß durch DeineAlbernheiten wahnsinnig gemacht."

Wahrhaftig, Bruder," antwortete Lady Emilie,Du alleinkannst alle Weiber in Schottland toll machen. Weil DeineLiebste geneigt scheint. Dich zu Häuseln, schmälst Du DeineSchwester; eben Hab' ich Deine Sache verfochten, und hattesie dahin gebracht, mich ruhig anzuhöreu, als plötzlich ein Mannzum Fenster hereinsieht, den ihre gereizte Phantasie entwederfür Dich, oder sonst Jemand hielt, und so gab sle uns nun§rat>8 eine tragische Scene zum Besten."

Welcher Mann? Welches Fenster?" sagte Lord Evandaleunwillig.Fräulein Bellenden kann nicht mit mir Spott

treiben, und doch was sonst-"

Still, still!" rief Jenny, die durchaus jede fernere Nach-forschung zu verhindern strebte;um Gottcswillen, Mylord,leise, Mylady fängt an sich zu erholen"

Editha war kaum wieder zu sich gekommen, als sle mitschwacher Stimme bat, sie mit Lord Evandale allein zu lassen.Nachdem Alle das Zimmer verlassen, bat Editha den Lord, sich