es ist des Himmels freier Wille, sowie der des Königreichsgewesen, in dem wir leben, uns unsere Güter und demKönige seinen Thron zu nehme». Doch hoffe »ich, Er-wirb den rechtmäßigen Erben wieder auf den Thron sehenund sein Herz bekehren zum wahren bischöflich-protestan-tischen Glauben, was ich um so mehr noch mit diesenmeinen alten Augen zu sehen hoffe, da diese die könig-liche Familie gesehen, wie sie gekämpft mit den mächtigenUsurpatoren und Rebellen, das heißt, als Seine gehei-ligte Majestät, Karl II-, seligen Andenkens, unser armesHaus Tillietudlem beehrte, indem er daselbst sein Dejeu-ner einnahm u. s. w."
Wir wollen die Geduld unserer Leser nicht ferner durchLady Margaretha's weitschweifigen Brief ermüden- Genug,er schloß mit dem Befehl an ihre Enkelin, ohne Zeitverlust indie Hochzeitsfeier zu willigen.
„Ich habe bis Liesen Augenblick nicht geglaubt, daß LordEvandale unedel handeln kann," sagte Editha, indem sie denBrief fallen ließ.
„Unedel, Editha?" erwiederte der Bräutigam. „Wie könntIhr meinem Wunsche, Euch mein zu nennen, ehe ich vielleichtauf ewig von Euch scheide, diesen Namen geben?"
„Lord Evandale hätte sich erinnern sollen," sagte Editha,„daß, als seine Beharrlichkeit und, ich muß hiuzufügen, einegebührende Anerkennung seiner Verdienste mir die zögerndeEinwilligung entrissen, ich es zur Bedingung machte, nicht zueiner vorschnellen Erfüllung meines Versprechens gezwungenzu werden, und nun bedient er stch des Einflusses auf meineeinzige Verwandte, und bestürmt mich mit so unzarter Zu-dringlichkeit. In diesem allzudringenden Begehren liegt mehrSelbstsucht, als Großmuth, Mylord!"