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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Das heißt meine Gefühle kalt beurth eilen, und zeigt mir nurzu sehr Eure Gleichgültigkeit, daß Ihr. erst nach dem Grundeeines so natürlichen Verlangens fragt."

Aber warum just hier, Mylord?" fragte Edithaundwarum so geheimnißvoll?"

Weil ich," erwiederte er, und übergab ihr einen Brief,weil ich noch eine andere Bitte habe, die ich kaum auszu-sprechen wage, selbst wenn sie durch dieses Beglaubigungs-schreiben cingeleitct wird."

Hastig und erschreckt durchlas Editha den Brief, der vonihrer Großmutter war, und folgendermaßen lautete:

Mein liebes Kind! Nie habe ich meine Gicht, die micham Reiten hindert, mehr bedauert, als jetzt, da ich diesschreibe, und nichts sehnlicher wünsche, als da zu sein, wodies Papier bald sein wird, nämlich zu Fairy-Knowe,bei'm einzigen Kinde meines armen, thenren Willie. Aberes ist der Wille Gottes, daß ich nicht bei ihm sein soll,was ich sowohl aus den Schmerzen schließe, die mich jetztheimsuchen, als auch weil weder Kamillensäckchen, nochSenfpflaster helfen wollen. Daher muß ich Dir schrift-lich, statt mündlich sagen, daß Lord Evandalc, durch Ehreund Pflicht in den gegenwärtigen Feldzug gerufen, michernstlich gebeten hat, daß die Bande der heiligen Ehezwischen Dir und ihm vorher geknüpft würden zur Er-füllung des früher feierlich abgelegten Versprechens. Daich kein vernünftiges Hinderniß wahrnehme, so hoffe ichauch, daß Du, von jeher ein gutes, gehorsames Kind,kein unvernünftiges ersinnen wirst. Freilich sind die Ver-bindungen unseres Hauses bisher unserem Range ange-messener gefeiert, und nicht insgeheim und ohne Zeugenvollzogen worden, als geschehe es in einem Winkel. Aber