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„sobald man erfährt, daß mein Fuß im Steigbügel steht, habenzwei Reiterregimenter geschworen, aus des Usurpators Dienstezu treten und unter meine» Befehlen zu dienen. Sie warte-ten nur, bis Dundee in die Niederlande herabkäme; — daer aber nicht mehr ist, welcher von seinen Nachfolgern wirdwohl, wenn nicht durch die Erklärung der Truppen ermuthigt,diesen entscheidenden Schritt wagen? Unterdessen erlischt derEifer der Soldaten- Ich muß sie zur Entscheidung bringen,so lange ihr Muth noch glüht vom Siege ihres alten Feld-herrn und so lange sie noch brennen, seinen frühzeitigen Todzu rächen."
„Und ans die Treue solcher Menschen, wie diese Soldaten,bauend, wollt Ihr einen so entsetzlichen Entschluß fassen?"sagte Editha.
„Ich muß!" entgcgnete Lord Evandale; „meine Ehre undTreue sind dafür verpfändet."
„Und das Alles," fuhr Fräulein Bellenden fort, „wegeneines Fürsten, dessen Handlungsweise auf dem Throne Nie-mand mehr verdammte, als Lord Evandale?"
„Sehr wahr!" crwiederte dieser; „und so wie ich, währender auf der höchsten Stufe seiner Macht stand, als ein frei-gcborner Unterthan seine Neuerungen in Staat und Kircheverwarf; eben so bin ich jetzt entschlossen, für seine wahrenRechte zu kämpfen, da er im Unglück ist. Mögen Höflingeund Augendiener dem Glücke schmeicheln, daS Unglück verlas-sen; ich verabscheue Beides."
„Und wenn Ihr durchaus entschlossen seid, das zu thun,was meine schwache Einsicht immer noch unbesonnen nennenmuß, wozu ist unser Zusammentreffen?"
„Wäre nicht die Antwort hinreichend, daß ich meiner Ver-lobten ein Lebewohl sagen wollte, ehe ich in die Schlacht eile? —
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