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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Aber wirklich verheirathet sind fle noch nicht?" fragte derReiter hastig.

Nein, nur was man so verlobt nennt ich und meineFrau waren Zeugen, vor einigen Monaten eine langeFreierei, wenig Leute wissen warum, nur ich und Jenny. Aber wollt Ihr nicht abfltzen? Ich kann Euch nicht soauf dem Gaul sehen, die Wolken im Westen ziehen dichtüber Glasgow hin, und Leute, die's verstehen, glauben, dasbedeute Regen."

Wirklich hatte eine dichte schwarze Wolke die untergehendeSonne verdunkelt, einige große Regentropfen fielen nieder unddumpf rollte der Donner aus der Ferne.

Dem steckt der Teufel im Leibe," dachte Cuddie-Ichwollt', er stieg ab, oder machte sich fort, um in Hamilton ein-zukehren, eh' das Wetter losbricht."

Aber der Reiter saß nach seiner letzten Frage einige Au-genblicke, wie von ungewöhnlicher Anstrengung erschöpft, re-gungslos auf dem Pferde. Endlich nahm er sich plötzlich zu-sammen und fragte Cuddie, ob Lady Margaretha Bellendennoch lebe?

Ja," erwiederte Cuddie;aber ziemlich knapp- Es hatsich gar Manches schlimm verändert, seit diese rauhen Zeitenbegonnen haben. Sie haben viel gelitten; sie haben dasalte Schloß verloren und die schöne Baronie und die Aecker,die ich so oft gepflügt, und meinen Kohlgarten, den ich wiederbekommen sollte, und Alles für weiter nichts, wie man sagt,als weil einige Fetzen Pergament fehlten, die bei der Einnahmevon Tillietudlem verloren gegangen sind."

Davon Hab' ich Etwas gehört," sagte der Fremde mitgedämpfter Stimme, indem er das Gesicht abwandtc.Ichnehme Antheil an der Familie und würde gern helfen, wenn