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„Blitz!" rief Cuddie erstaunt — „wer hat Euch dies Ge-heimniß anvertraut? — Nicht, daß ich mir Etwas darausmachte; denn jetzt sitzen wir warm. Ich wollte, mein Herrwäre noch am Leben, daß er auch was davon kriegte."
„Was ist denn aus ihm geworden?" fragte der Reiter.
„Er ist untcrgegangen ans der Reise nach Holland —Mann und Maus untergegangen und mein armer Herr mit,"seufzte Cuddie-
„Ihr habt ihn wohl gern gehabt?" fragte der Fremde-
„Wie sollt' ich nicht? — Jeder, der ihn ansah, mußt' ihnlieb haben. Und ein braver Soldat war er. Wenn Ihr ihnauf der Brücke gesehen hättet! da flog er wie ein fliegenderDrache, um die Leute zum Einhatten zu bringen, die ebennicht viel Lust dazu hatten! Er und der finstere Whig, derBurley, waren da; wenn's auf die Beiden angekommen wäre,hätte man uns das Fell nicht so gegerbt an jenem Tage."
»Ihr nanntet da Burley — wißt Ihr, ob er noch lebt?"
„Viel weiß ich eben nicht von ihm. Man sagt, er seiaußer Landes gewesen, und unsere Dulder wollten nichts mitihm zu schaffen haben, weil er den Erzbischof ermordet. Sokam er wieder heim noch zehnmal schlimmer, und band anmit vielen Presbyterianern. Und wie der Prinz von Oranienin's Land kam, konnte er kein Kommando kriegen wegenseiner teuflischen Gesinnung, und seitdem hat man Nichts vonihm gehört, und Einige sagen, vor Stolz und Zorn sei errein toll geworden."
„Und — und —" sagte der Fremde nach einigem Zögern,— „wißt Ihr Etwas von Lord Evandale?"
„Ob ich Etwas von Lord Evandale weiß? — Ist dochmeine junge Lady in dem Hause dort mit ihm so gut alsverheirathet.