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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Hanges, der mit Obstbäumen bedeckt war. An dem Fuße desPfades, welcher zu der bescheidenen Wohnung aufwärts führte,stand ein kleines Häuschen, das fast das Ansehen einer Por-ticrwohuung hatte, obgleich dies offenbar nicht der Fall war.Die Hütte schien bequem und niedlicher eingerichtet, als essonst in Schottland gewöhnlich ist. Dazu gehörte ein kleinerGarten, wo Fruchtbäume und Gebüsche mit Küchengewächsenuntermischt waren; eine Kuh und sechs Schafe weideten dichtdabei in einem Gehäge; stolzirend krähte der Hahn vor derThürc und lockte seine Familie um sich; ein Haufe trockenenReisigs und Torf, zierlich aufgcschichtet, verkündete, daß manfür Winterfcnerung gesorgt, und der blaue Rauch, der ausdem mit Stroh umwundenen Schornsteine aufsticg, zeigte, daßdie Abendmahlzeit eben bereitet werde. Um diese Scene länd-licher Stille und Behaglichkeit zu vollenden, füllte ein Mäd-chen von ungefähr fünf Jahren den Krug an einem schönenBrunnen voll des klarsten Wassers, welches ungefähr zwanzigSchritte von dem Hänschen entfernt an einer alten morschenEiche hervorsprudelte.

Der Fremde hielt an und fragte die kleine Nymphe umden Weg nach Fairy-Knowe. Das Kind setzte den Krug hin,da es kaum die Frage verstand, strich sich das goldene Haaraus der Stirne, öffnete die runden blauen Augen, und fragte:Was wollt Ihr?" des Landmannes erste Antwort wennsie eine heißen kann ans jede an ihn gerichtete Frage.

Ich möchte gern den Weg nach Fairy-Knowe wissen."

Mutter, Mutter," rief die kleine Bäuerin und eilte nachder Thüre,komm heraus und sprich mit diesem Herrn."

Die Mutter kam eine junge hübsche Bauersfrau, derenursprünglich schalkhaften Zügen die Ehe jenen decentcn ma-tronenhaften Ausdruck verliehen, der den Bäuerinnen in Schott-