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11 (1851) Die Schwärmer
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gen suchte, indeß fle glücklich damit zögerte. Diese Leute bil-deten eine heftige Partei im Staate, und die Episcopalen undJakobiten strebten, trotz ihres alten Nationalhasses, immer fort,Ränke unter ihnen zu spinnen und ihre Abneigung gegen dieRegierung zu benutzen, und ihren Beistand zur Rückberufungder Familie Stuart zu erhalten. Die Rcvolutionsregierungwar indessen durch die große Masse der Bewohner des Nie-derlandes unterstützt, welche besonders einem mäßigen Presby-terianismus geneigt waren und größtentheils die Partei bil-deten, welche unter dem Drucke der frühern Regierungen vonden Cameronianern gebrandmarkt worden, weil sie die Jndul-genz unter Karl II- angenommen. Dies war der Zustand derParteien in Schottland unmittelbar nach der Revolution.

An einem schönen Sommerabende ritt ein Fremder, demAnscheine nach ein Soldat von Range, auf einem schönenPferdeden sich windenden Pfad hinab, der dicht an den romantischenRnincn des Bothwellschlosses und des Clydeflnsses endigt, wel-cher sich so anmuthig durch Felsen und Waldung schlängeltund die alten Thürme umspült, die einst von Aymer von Va-lence erbaut worden. Nahe daran war die Bothwellbrücke.Das gegenüberliegende Feld, einst der Schauplatz von Mordund Kampf, lag jetzt still und ruhig, wie die Oberfläche einesSee's zur Sommerzeit. Busch und Bäume, welche rings inromantischer Fülle wuchsen, wurden kaum vom Abendwindebewegt. Selbst der Fluß schien bei der Stille der Landschaftsanfter zu rauschen. Der Pfad, den der Reisende herabritt,war hier und da durch einzelne größere Bäume oder durchEinfriedigungen von Obstbäumen beschattet, die jetzt mit demSegen des Sommers beladen waren. Der nächste wichtigereGegenstand war ein Pachthof, vielleicht auch die Wohnungeines kleinen Gutsbesitzers, auf der Seite eines sonnigen Ab-

Die Schwärmer. IN. 6