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land besonders eigen ist. Ans dem rechten Arme trug sie einKind und mit dem linken glättete sie ihre Schurze, an derein pausbackiges Kind von zwei Jahren hing. Das Mädchenaber, welches der Reisende zuerst gesehen, verkroch sich hinter dieMutter und lugte nur zuweilen verstohlen nach dem Fremden.
„Was ist gefällig, Herr?" sagte das Weib mit achtungs-voller Artigkeit, die sonst solchen Leuten nicht eigen ist, ohnedaß sic sich zudringlich zeigen-
Einen Augenblick betrachtete sie der Fremde aufmerksamund sagte dann: „Ich suche den Ort Fairy-Knowe und einenMann Namens Cuthbcrt Headrigg. Ihr könnt mich wohl zuihm weisen?"
„Das ist mein Maizn, Herr," sagte das Weib freundlichlächelnd. „Wollt Ihr absteigen, Herr, und in unsere armeWohnung eintreten? — Cuddie! Cuddie!" — ein weißköpfigerBursche von vier Jahren erschien an der Thürc — „Lauf, undsag' dem Vater, ein Fremder will ihn sprechen — oder bleib',— Jenny, Du wirst mehr Verstand haben — lauf Du hinund sag'S ihm; er ist im Vieracker-Park unten. Wollt Ihrnicht absteigen und einen Bissen Brod und Käse oder einenSchluck Bier genießen, bis mein Mann kommt? Das Bier istgut, obgleich ich's nicht sagen soll, da ich's selber braue. Aberein Ackersmann hat sauer Arbeiten und muß ein Labsal haben;drum nehm' ich immer ein gutes Maß Malz."
Während der Fremde ihr höfliches Anerbieten ablehnte,erschien Cuddie, des Lesers alte Bekanntschaft. In seinemGesichte lag immer noch jene Mischung scheinbarer Dumm-heit und gelegentlicher Geistesblitze. Er betrachtete den Reiterwie einen Mann, den er noch nie gesehen, und fragte eben-falls: „Was wollt Ihr, Herr?"
„Ich möchte gern Einiges über diese Gegend erfragen,"
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