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11 (1851) Die Schwärmer
Entstehung
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Durch diese und andere Gespräche kürzten sie den Weg.Claverhonsc sprach immer offen mit Morton, und behandelteihn mehr als Freund und Gesellschafter, denn als Gefangenen;so daß diesem, trotz der Ungewißheit seines Schicksals, dieStunden, die er mit dem merkwürdigen Manne verlebte, durchdessen lebhafte Einbildungskraft und tiefe Menschenkenntnißdergestalt erheitert wurden, daß ihm seit dem Augenblicke sei-ner Gefangenschaft, welche ihn plötzlich von der Sorge überseine schwankende und gefährliche Stellung unter den Insur-genten, und von den Folgen ihres argwöhnischen Hasses be-freite, die Stunden minder ängstlich vergingen, als zu irgendeiner Zeit seit seinem Auftreten im öffentlichen Leben. InBeziehung auf sein Geschick glich er jetzt einem Reiter, derseinem Rosse die Zügel überlassen hat, und während er sichden Verhältnissen überließ, sich wenigstens die Mühe ersparte,dieselben zu lenken. Zn dieser Stimmung setzte er die Reisefort; unterdessen verstärkte sich die Zahl seiner Gefährtendurch einzelne Reitcrhaufen, welche von allen Seiten herbei-kamen und meistens die Unglücklichen mit sich führten, welchein ihre Hände gefallen waren. Endlich näherten sie sichEdinburg.

Ich glaube," sagte Claverhonsc,unser Staatsrath istentschlossen, durch seinen gegenwärtigen Jnbel seine frühereAngst zu zeigen, und hat min für uns Sieger mit unfernGefangenen eine Art Trinmphzng beschlossen; da mir derglei-chen nicht behagt, so bin ich geneigt, meinen Antheil am Ge-pränge anfzugeben, und auch Euch den Emsigen zu sparen."

Mit diesen Worten übergab er Allan, jetzt Oberstlieutenant,das Commando, lenkte sein Pferd in eine Nebengasse undritt, blvs von Morton und einigen Dienern begleitet, in dieStadt. Als er im Quartier anlangte, das er in der Ca-